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Kann ein USB-C-Kabel wirklich 600 Kronen wert sein?

Ein USB-C-Kabel für 99 Kronen und eines für 599 Kronen können auf den ersten Blick fast identisch aussehen. Beide haben an den Enden denselben Anschluss, und beide können Ihr Handy wahrscheinlich laden. Was macht das eine also eigentlich so viel teurer?

Die Antwort wird klarer, wenn wir USB-C für mehr als nur das Laden nutzen. Heutige USB-C-Kabel können gleichzeitig Strom, extrem schnelle Datenübertragung und hochauflösende Displays verarbeiten. Satechis fortschrittlichere Kabel zeigen ziemlich deutlich, wie groß die Unterschiede tatsächlich sein können. Das heißt aber noch lange nicht, dass alle das teuerste kaufen müssen.

USB-C sagt nur, welchen Anschluss Sie haben


Einer der großen Vorteile von USB-C ist, dass sich derselbe kleine Anschluss für sehr vieles einsetzen lässt. Er steckt in allem, von Smartphones und Tablets bis zu Laptops, Monitoren, SSDs und Dockingstationen. Der Nachteil ist, dass der Anschluss selbst nicht viel darüber verrät, was das Kabel zwischen den Geräten tatsächlich leisten kann.

Ein einfacheres USB-C-Kabel kann zum Beispiel zum Laden des Smartphones völlig ausreichen, bei Dateiübertragungen aber auf USB-2.0-Geschwindigkeiten von 480 Mbit/s begrenzt sein. Am anderen Ende steht zum Beispiel das Satechi Thunderbolt 5 Pro, das bis zu 80 Gbit/s bidirektional und bis zu 120 Gbit/s unidirektional schafft. Von außen sind beide weiterhin USB-C-Kabel.

Von 480 Mbit/s bis 120 Gbit/s


Der Unterschied bei der Datenrate ist einer der klarsten Gründe für ein fortschrittlicheres Kabel. Wenn Sie nur Ihr Telefon laden, spielt das keine große Rolle. Arbeiten Sie aber mit externem Speicher, großen Videodateien oder anderen anspruchsvollen Workflows, kann das Kabel zum Flaschenhals werden.

Das Sortiment von Satechi veranschaulicht den Unterschied ziemlich gut. Das rechtwinklige USB-C-Kabel schafft bis zu 20 Gbit/s, das USB4 Pro V2 bis zu 80 Gbit/s und das Thunderbolt 5 Pro bis zu 80 Gbit/s bidirektional oder 120 Gbit/s unidirektional. Für jemanden, der regelmäßig Hunderte Gigabyte an Daten bewegt, ist das ein ganz anderes Kabel als das, das neben dem Bett zum Laden des Smartphones liegt.

240 W über ein einziges Kabel


Auch beim Laden hat sich USB-C schnell weiterentwickelt. Mit USB Power Delivery 3.1 und Extended Power Range, EPR, können kompatible Kabel bis zu 240 W übertragen. Das reicht für deutlich stromhungrigere Geräte als ein Smartphone oder Tablet.

Sowohl das Satechi Thunderbolt 5 Pro, das USB4 Pro V2 als auch das rechtwinklige USB-C-Kabel unterstützen bis zu 240 W. Das bedeutet allerdings nicht, dass Ihr MacBook plötzlich 240 W empfängt, nur weil Sie das Kabel anschließen. Ladegerät, Kabel und Gerät müssen alle den richtigen Standard und die passende Leistung unterstützen. Die Kapazität des Kabels gibt schlicht an, wie viel es verkraften kann, wenn der Rest der Kette ebenfalls dafür ausgelegt ist.

Ein Kabel kann auch ein Videokabel ersetzen


USB-C hat außerdem die Grenze zwischen Lade-, Daten- und Videokabel deutlich verwischt. Mit der richtigen Ausstattung kann dasselbe Kabel, das den Rechner lädt, auch Daten übertragen und ein Bild an einen externen Monitor senden.

Satechis rechtwinkliges USB-C-Kabel unterstützt beispielsweise Bild bis 4K bei 60 Hz, während das USB4 Pro V2 bis zu 8K unterstützt. Das Thunderbolt 5 Pro geht noch weiter und kann in kompatiblen Systemen zwei 8K-Streams mit 60 Hz oder drei 4K-Monitore mit 144 Hz verarbeiten. Unter macOS liegt die Displayunterstützung bei bis zu 6K. Was genau funktioniert, hängt natürlich auch vom Computer und den angeschlossenen Displays ab.

Thunderbolt-Zertifizierung ist mehr als ein Logo


Das Thunderbolt 5 Pro ist auch Thunderbolt-zertifiziert. Das ist ein wichtiger Unterschied dazu, dass ein Kabel nur den USB-C-Anschluss verwendet oder als kompatibel mit bestimmten USB-Standards vermarktet wird. Die Zertifizierung bedeutet, dass das Kabel darauf getestet wurde, die Anforderungen des Thunderbolt-Standards zu erfüllen.

Besonders interessant wird das in anspruchsvolleren Arbeitsumgebungen. Wenn Sie in schnellen externen Speicher, eine Thunderbolt-Dockingstation und hochauflösende Monitore investiert haben, soll das Kabel zwischen Computer und Rest der Ausstattung nicht das schwache Glied sein. Das Thunderbolt 5 Pro ist außerdem abwärtskompatibel mit unter anderem Thunderbolt 4, Thunderbolt 3, USB4 und mehreren USB-Standards.

Manchmal ist die Form mindestens genauso wichtig wie die Spezifikationen


Nicht jede Verbesserung muss sich in mehr Gigabit messen lassen. Satechis rechtwinkliges Daten- und Ladekabel ist ein gutes Beispiel. Es schafft weiterhin 240 W, 20 Gbit/s und 4K/60 Hz, aber einer der USB-C-Anschlüsse ist um 90 Grad abgewinkelt.

Das klingt nach einem kleinen Detail, bis das Kabel jeden Tag genutzt wird. An einem Laptop oder Tablet kann es näher am Gerät liegen, statt seitlich gerade herauszuragen. Das verringert auch die Belastung des Anschlusses in Situationen, in denen das Kabel sonst leicht geknickt wird. Außerdem ist das Kabel geflochten und hat einen verstärkten Hals sowie Aluminiumanschlüsse. Für ein Kabel, das täglich eingesteckt, herausgezogen und verstaut wird, können solche Details mindestens genauso relevant sein wie die maximale Übertragungsgeschwindigkeit.

Brauchen Sie also wirklich ein Kabel für 599 Kronen?


Wahrscheinlich nicht, wenn Sie damit nur Ihr iPhone laden wollen. Das ist eigentlich der wichtigste Punkt. Ein fortschrittliches Kabel ist nicht automatisch die bessere Wahl, nur weil die Zahlen auf der Verpackung höher sind.

Wenn Sie jedoch eine schnelle externe SSD, eine Thunderbolt-Dockingstation, einen hochauflösenden Monitor haben oder mit großen Dateien arbeiten, sieht die Sache ganz anders aus. Dann kann ein Kabel ein wichtiger Teil des gesamten Workflows sein. Praktisch ist es auch, dass sich dasselbe Kabel zum Laden, für Bildübertragung und für Daten nutzen lässt, statt für jede Aufgabe ein anderes Kabel zu haben.

Wählen Sie das Kabel nach dem teuersten Gerät aus, das Sie anschließen


Ein einfacher Ansatz ist, von dem auszugehen, womit das Kabel tatsächlich verbunden werden soll. Zwischen einem Ladegerät und einem Smartphone müssen die Anforderungen nicht besonders hoch sein. Zwischen einem MacBook Pro und einer schnellen Thunderbolt-SSD ist die Situation eine ganz andere.

Deshalb ist der Preisunterschied zwischen USB-C-Kabeln manchmal durchaus gerechtfertigt. Sie zahlen nicht dafür, dass der Anschluss besser USB-C ist, sondern für das, was dahinter steckt: höhere Bandbreite, mehr Leistung, Video-Unterstützung, Zertifizierungen und eine Konstruktion für anspruchsvollere Nutzung. Für die richtige Nutzung kann ein Kabel für 599 Kronen daher absolut sinnvoll sein. Für jemand anderen ist es völlig überflüssig.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen USB-C und Thunderbolt?
USB-C beschreibt vor allem den Anschluss selbst, während Thunderbolt ein Technologiestandard mit spezifischen Anforderungen unter anderem an Datenübertragung und Funktionalität ist. Ein Thunderbolt-Kabel verwendet den USB-C-Anschluss, aber nicht alle Kabel mit USB-C sind Thunderbolt-Kabel.

Brauche ich Thunderbolt 5, um ein MacBook zu laden?
Nein. Thunderbolt 5 ist für normales Laden nicht nötig. Wenn Kabel, Ladegerät und Computer USB Power Delivery unterstützen, kann ein deutlich einfacheres USB-C-Kabel völlig ausreichen. Thunderbolt wird vor allem dann interessant, wenn Sie auch sehr hohe Datenraten und eine fortschrittliche Anbindung von Zubehör benötigen.

Was bedeutet 240 W bei einem USB-C-Kabel?
Das bedeutet, dass das Kabel bis zu 240 W über kompatible USB-Power-Delivery-3.1-EPR-Geräte verarbeiten kann. Das heißt nicht, dass alle angeschlossenen Geräte mit 240 W geladen werden. Die tatsächliche Leistung wird davon bestimmt, was Ladegerät und Gerät unterstützen.

Merke ich einen Unterschied zwischen 20, 80 und 120 Gbit/s?
Nur, wenn die von Ihnen verwendete Ausstattung die Geschwindigkeit auch nutzen kann. Beim normalen Laden merken Sie gar keinen Unterschied. Mit schnellem externen Speicher und großen Dateien kann mehr Bandbreite jedoch wichtig sein, während sehr hohe Geschwindigkeiten vor allem für anspruchsvollere Workflows relevant sind.

Welches Satechi-Kabel eignet sich am besten für den Alltag?
Das rechtwinklige Daten- und Ladekabel ist ein interessantes Mittelklassemodell mit 240 W, 20 Gbit/s und 4K/60 Hz. Das USB4 Pro V2 passt besser, wenn höhere Datenraten und 8K-Unterstützung gefragt sind, während sich das Thunderbolt 5 Pro vor allem an besonders anspruchsvolle Thunderbolt-Umgebungen richtet.

Satechi® Norden

Satechi ist ein preisgekröntes Technologieunternehmen aus San Diego, das seit 2005 Premium-Zubehör für das Apple-Ökosystem entwickelt. Durch die Kombination aus smarter Funktionalität, minimalistischem Design, hoher Qualität und nachhaltigen Materialien schafft Satechi Produkte wie Ladegeräte, Hubs, Tastaturen und Reiselösungen für Arbeit und Alltag. Das Unternehmen war früh mit Zubehör für USB-C am Markt und ist seitdem zu einer weltweit etablierten Marke mit mehreren internationalen Design- und Innovationspreisen geworden. Mit dem Motto „Life Made Easy Since ’05“ entwickelt Satechi weiterhin elegante Technologielösungen, die den Alltag einfacher und flexibler machen.

Satechi ist ein preisgekröntes Technologieunternehmen, das 2005 in San Diego, Kalifornien, gegründet wurde.
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